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EU unterstützt sichere Energieversorgung in Irland und den baltischen Staaten

(03.12.2019) Die Europäische Kommission fördert die bessere Anbindung Irlands und der baltischen Staaten an das europäische Stromnetz.

In Anwesenheit von EU-Handelskommissar Phil Hogan und EU-Energiekommissarin Kadri Simson werden heute entsprechende Zuschüsse für den „Celtic Interconnector“ zwischen Irland und Frankreich und den „Harmony Link Interconnector“ zwischen Litauen und Polen unterzeichnet. Als Projekte von gemeinsamem Interesse   werden sie mit 530 Mio. Euro (Celtic Interconnector) und 10,29 Mio. Euro (Studien für Harmony Link) unterstützt.

 
 

EU-Kommissarin Kadri Simson erklärte: „Heute zeigen wir der Welt erneut, wie europäische Solidarität im Energiesektor funktioniert. Mit diesen beiden Projekten festigen wir unsere Energieunion, die Versorgungssicherheit für alle Bürger sichern soll. Der Harmony Link Interkonnektor ist Teil des Baltic Synchronisation Project, das zu einer vollständigen Integration der Netze der baltischen Staaten mit dem Rest Europas führen wird. Die europäische Energieinfrastruktur muss im Einklang mit unserem Übergang zu sauberer Energie vorangebracht werden, und mit diesen beiden Projekten werden wir unseren Zielen einen Schritt näherkommen.“

Kommissar Phil Hogan sagte: „Mit der Energieunion hat die Europäische Kommission dem Thema Energiesicherheit Priorität eingeräumt. Der Celtic Interconnector wird eine zuverlässige Verbindung mit hoher Kapazität gewährleisten und so die Sicherheit der Stromversorgung verbessern und die Entwicklung erneuerbarer Energien in Irland und Frankreich unterstützen. Dass diesem Projekt 530 Mio. Euro zugesprochen wurden, zeigt erneut den echten Mehrwert, den die Europäische Union ihren Bürgern bieten kann.“

Projekte von gemeinsamen Interesse (Projects of Common Interest, PCIs) im Energiebereich sind grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte, die die Energiesysteme der EU-Mitgliedstaaten miteinander verbinden und der EU helfen sollen, ihre energiepolitischen und klimapolitischen Ziele zu erreichen: bezahlbare, sichere und nachhaltige Energie für alle Bürger und die langfristige Dekarbonisierung der Wirtschaft im Einklang mit dem Pariser Abkommen. Es handelt sich um Projekte, die erhebliche Auswirkungen auf die Energiemärkte und die Marktintegration in mindestens zwei EU-Ländern haben, den Wettbewerb auf den Energiemärkten ankurbeln und die Energiesicherheit der EU durch Diversifizierung der Quellen fördern und schließlich durch die Integration erneuerbarer Energien zu den Klima- und Energiezielen der EU   beitragen.

 

 

Weitere Informationen

Daily News vom 3.12.2019

Website: Energieprojekte von gemeinsamem Interesse 

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